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Tracheostomaversorgung

Tracheostomaversorgung

Als Tracheostoma bezeichnet man das chirurgische Anlegen einer Öffnung in die Luftröhre. Bei diversen Erkrankungen bzw. Indikationen dient das Tracheostoma der Erleichterung der Atmung oder macht diese überhaupt erst möglich. Das Tracheostoma wird die Aktivitäten des täglichen Lebens nachhaltig verändern und erfordert die notwendige Pflege sowie die richtige Anwendung der benötigen Hilfsmittel.

Um dem Patienten das Leben in seinem persönlichen Umfeld unter Einbeziehung aller möglichen Ressourcen zu ermöglichen, bedarf es der gezielten Auswahl aller Hilfsmittel und Verbrauchsmaterialien. Darüber hinaus ist es wichtig, dass alle Betroffenen (wie z. B. Patient, Angehörige und Pflegende) ausreichend geschult sind um Komplikationen zu vermeiden und die Lebensqualität so weit als möglich zu fördern.

Die Betreuung unserer Patienten beginnt bereits vor der Entlassung aus dem Krankenhaus. Die große Zahl der auf dem Markt befindlichen Trachealkanülen eröffnet dem Betroffenen die Möglichkeit, genau jene zu wählen, die seinen Bedürfnissen am besten entspricht. In enger Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt beraten unsere erfahrenen Krankenschwestern und Krankenpfleger den Patienten völlig produktneutral über die Eigenschaften der Versorgungsformen und den Einsatz aller anderen notwendigen Materialien. Sie schulen den Patienten, seine Angehörigen, den ambulanten Pflegedienst oder die Mitarbeiter der stationären Pflegeeinrichtung in der korrekten Handhabung der Produkte, so dass sämtliche Unsicherheiten überwunden werden.

Die WKM GmbH stellt die dauerhafte Versorgung sicher und steht bei allen Nachfragen als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung.

 

Die Tracheotomie bringt viele funktionelle Veränderungen mit sich:

  • Die Phonationsmöglichkeit (Möglichkeit des Sprechens) ist beeinträchtigt oder bei diversen Krankheitsbildern nicht mehr möglich.
  • Da die Atmung nicht mehr durch Nase erfolgt, ergibt sich die Notwendigkeit, die Schutz-, Filter- und Befeuchtungsfunktionen der Nase zu ersetzen.
  • Aufgrund des direkten Zugangs zur Luftröhre besteht eine erhöhte Infektionsgefahr.
Tracheostomaversorgung
Tracheostomaversorgung

Broschüre Tracheostoma

Indikationen zur Tracheostomie können sein:


Die Notwendigkeit einer Langzeitbeatmung nach Unfällen oder Operationen.

Neurologische Erkrankungen mit Störungen des Schluckreflexes.

Erkrankungen der Atemmuskulatur oder des Hirnstammes.

Tumorerkrankungen im Bereich des Kehlkopfes.

Erkrankungen bei denen die Sekretbildung und das Abhusten gestört sind.

Punktionstracheotomie oder dilatative Tracheotomie:
Hierbei wird die Luftröhre punktiert, die Öffnung entsprechend aufgedehnt, und eine Trachealkanüle eingesetzt.

Chirurgisches Tracheostoma oder epithelisiertes Tracheostoma:
Hierbei wird die Luftröhre chirurgisch eröffnet und somit dauerhaft angelegt. Von einem epithelisierten Tracheostoma spricht man, wenn das Stoma mit Schleimhaut und Haut „ausgekleidet“ werden.

Laryngektomierte Patienten:

Hierbei ist der Kehlkopf entfernt und ein epithelisiertes Tracheostoma angelegt.