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WKM GmbH
Dr.-Rank-Straße 8
82275 Emmering
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Unterschiedliche Infusionslösungen

  • Abgestimmt auf die Stoffwechsellage werden standardisierte oder individuelle Mischlösungen gewählt
  • Der behandelnde Arzt entscheidet unter Berücksichtigung der Erkrankung, der aktuellen Stoffwechsellage, sowie der z. B. ESPEN Leitlinien über die Auswahl


Zweikammerbeutel

enthalten in getrennten Kammern eine Aminosäuren- und eine Kohlenhydratlösung. Meist sind ebenfalls Elektrolyte enthalten.

  • Kurz vor der Anwendung werden die Inhalte der beiden Kammern gemischt.
  • Die Fettemulsion wird falls erforderlich kurz vor der Anwendung zugegeben
  • Die Zweikammerbeutel werden dann verwendet, wenn die Fettzufuhr nach Art und Menge individuell auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt sein soll.  
  • Elektrolyte, Vitamine und Spurenelemente können vom Sterillabor zugespritzt werden
  • Der Zweikammerbeutel kann bei Raumtemperatur gelagert werden.


Dreikammerbeutel

sichern die gleichzeitige Infusion aller wichtigen Nährstoffe entsprechend dem kompletten Tagesbedarf eines Patienten.

  • Unterschiedliche Varianten in Bezug auf Volumen, Kalorienzahl und Nährstoffzusammensetzung sind verfügbar
  • Kohlenhydrate, Aminosäuren und Fette befinden sich in drei separaten Beutelkammern
  • Durch Öffnen der Trennungsnähte werden die Lösungen erst unmittelbar vor der Anwendung gemischt
  • Elektrolyte, Vitamine und Spurenelemente können vom Sterillabor zugespritzt werden
  • Der Dreikammerbeutel kann bei Raumtemperatur gelagert werden
  • Geeignet für ca. 80 % der Patienten
  • Kinder erst ab ca. zehn Jahren


Patientenindividuelle Mischlösungen

  • Diese Lösungen werden für jeden einzelnen Patienten individuell gemischt
  • Dabei ist eine exakte Dosierung aller Nährstoffe möglich, entsprechend der speziellen Stoffwechselanforderung
  • Zu beachten ist, dass diese Infusionslösungen gekühlt gelagert und ca. acht Stunden vor Infusionsbeginn auf Zimmertemperatur angewärmt werden müssen
  • Individuelle Mischlösungen sind 7 + 1 Tag im Kühlschrank haltbar
  • Fast ausschließlich bei Kindern im Einsatz, aufgrund instabiler Stoffwechsellagen, immer beim Kurzdarmsyndrom


Bestandteile der Infusionslösungen

  • Die totale parenterale Ernährung (TPE) deckt den individuellen täglichen Bedarf an: Kohlenhydraten, Aminosäuren, Fetten, Elektrolyten, Vitaminen und Spurenelementen
  • Eiweiß wird zugeführt in Form von Aminosäuren
  • Kohlenhydrate werden zugeführt in Form von Glukose
  • Fett wird zugeführt in Form von Fettemulsionen
  • Spurenelemente und Vitamine werden mit in der Gesamtmischung verabreicht
Parenterale Ernährung

Broschüre parenterale Ernährung