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Organisation der Heimbeatmung

  • Wichtig ist eine übergreifende Koordination aller beteiligten Berufsgruppen unter Einbezug des Patienten und seiner Angehörigen.
  • Voraussetzung zur Entlassung ist ein stabiler Zustand des Patienten in Bezug auf seine Grund- und Begleiterkrankungen.
  • Nach erfolgreicher Adaption an das Heimbeatmungsgerät in der Klinik sind alle Einstellungen am Beatmungsgerät vom Arzt vorgenommen und fixiert. Dazu zählen Beatmungsmodus, Beatmungsparameter und die dazugehörigen Alarmgrenzwerte.
  • Vor der Entlassung müssen alle Hilfsmittel vom Kostenträger genehmigt sein und bereit stehen.
  • Der Patient, seine Angehörigen und/oder der Pflegedienst bzw. die Pflegeeinrichtung müssen auf die richtige Anwendung der Geräte und Verbrauchsmaterialien nachweislich (nach Medizinproduktegesetz) eingewiesen und geschult sein.
  • Alle erforderlichen Hilfsmittel werden im Vorfeld besprochen und verordnet.


Hierbei werden u. a. folgende Eckpunkte berücksichtigt:

  1. Zweites identisches Beatmungsgerät bei täglicher Beatmungsdauer >16 Stunden.
  2. Externer Akku zum mobilen Einsatz des Beatmungsgerätes oder bei Stromausfällen.
  3. Sonderanbau der notwendigen Geräte an einen Rollstuhl.
  4. Zusätzliche Sauerstofftherapie
  5. Überwachungsmöglichkeit durch Pulsoxymeter, um die Sauerstoffsättigung im Blut des Patienten kontrollieren zu können.
  6. Bei Maskenbeatmung benötigt der Patient eine Reservemaske.
  7. Bei Beatmung über eine Trachealkanüle werden alle Hilfsmittel und Verbrauchsmaterialien zur Tracheostomaversorgung benötigt.

 

Heimbeatmung

Broschüre Heimbeatmung